Ersttrimester-Screening (Nackenfalte-Messung, NT), bzw. integriertes Screening

Ersttrimester-Screening (NT-Messung)

Mit Hilfe dieses Verfahrens kann das Risiko für bestimmte Chromosomenanomalien
(Down-Syndrom, Trisomie 13 u. 18) bereits zw. der 11. u. 14. SSW abgeschätzt werden.

Ein Computerprogramm ermittelt aus der Kombination einer speziellen Ultraschall-Untersuchung des Kindes (Wasseransammlung im Nacken, Nasenbein), der Messung von zwei Hormonwerten aus dem mütterlichen Blut und dem Alter der Schwangeren ein individuelles, statistisches Risiko für o.g. Chromosomenstörungen. Die Erkennungsrate liegt bei ca. 85 %.

Integriertes Screening

Dies beschreibt eine Weiterentwicklung des Ersttrimester-Screenings und gehört in Kanada u. England zur staatlichen Schwangerenvorsorge. In Deutschland ist dieses Verfahren unerklärlicherweise nicht verbreitet.
Hierbei ermittelt ein Computerprogramm aus 5 mütterlichen Blutwerten, die in vorbestimmten Schwangerschaftswochen abgenommen werden müssen, der Messung der Nackenfalte des Kindes und dem Alter der Schwangeren ein individuelles, statistisches Risiko für das Down-Syndrom. Die Erkennungsrate liegt bei ca. 95 %.

Abschließend ist zu sagen, dass weder das Ersttrimester-, noch das Integrierte-Screening eine Trisomie 21, 13 oder 18 direkt feststellen kann, dies bleibt der Chromosomen-Untersuchung, nach Gewinnung von kindlichen Zellen durch z.B. eine Amniocentese, vorbehalten.

<< zurück

  • Aktuelles
  • Praxisteam
  • Leistungen
  • Partner
  • Onlinetermin
  • Kontakt
Frauenarzt Hilpert, Ordu & Sabet